Sommerfest der Chöre „Honrather Sonntag“ am 29.06.2025!
Das beliebte traditionelle Sommerfest der beiden Chöre Frauenchor Harmonie Honrath und Männergesangverein Honrath-Overath fand am letzten Wochenende im Juni wieder auf dem alten Schulhof zum Kammerberg Honrath statt.
Die Sonne hatte es besonders gut gemeint und weil die Prognosen der letzten Tage gutes Sommerwetter voraus sagte haben das Aufbauteam des Männerchores mit Unterstützung der Maijungen zusätzliche Festzelte aufgestellt. Somit wurde reichlich für Schatten gesorgt.
Viele Gäste aus Honrath und dörfliche Nachbarn, Vertreter der Stadt Lohmar und der Vereine hatten die eigene Küche zu Hause kalt gelassen und sorgten für ihr leibliches Wohl am vielseitigen Angebot mit Mittagessen und Getränken auf dem Festplatz.
Ein Animationsprogramm für Kinder unterstützt durch die Pfadfinder Neuhonrath, die Tombola, das Treckertreffen, Cocktails wie der „Honrather Sunrise“, Weinstand Spezialitäten, hausgemachte Leckerbissen am Grill und Kuchenbuffet sowie frisch gebackene Waffeln sorgten für das Wohl der Gäste am Sonntag. Zusätzlich konnte die Arbeit des Hufschmiedes Bernd Remerscheids den ganzen Tag bewundert werden.
Das offizielle Programm begann pünktlich um 12.30 Uhr mit dem Auftritt des MGV Eintracht Honrath-Overath unterstützt von einigen Sängern vom Männerchor Frohsinn Höffen. Das Publikum bedankte sich mit einem großen Applaus für die schwungvoll vorgetragenen Lieder.
Danach erfolgte der Auftritt einer weit angereisten Holländischen Darstellungsgruppe „The Smurfs“. Damen aus dem Frauenchor waren als Schlümpfe verkleidet, führten den Schlumpftanz auf und sangen frei weg „Das Schlumpf Lied“ gesungen und komponiert aus dem Jahr 1977 vom Sänger und Komponist Pierre Kartner besser bekannt unter Vader Abraham. Ein sehr gelungener Auftritt einstudiert durch Vizedirigentin Ulrike Pleuger.
Prompt folgte auch der Auftritt des Vokal Oktetts aus Bleifeld. Mit Ihrem harmonischen, kraftvollem Gesang begeisterten die 7 Sänger das Publikum. Unter der Leitung von Willi Becker hörten wir stimmungsvolles deutsches Liedgut wie „Kein schöner Land“ von Rudi Kühn, „Es strahlt die Welt“ von Peter Bretter, „Ilsebill“ von Bernhard Weber und „Jetzt kommen die lustigen Tage“ von Willy Sendt.
Hiernach traten die Naafbachtaler Stubenhocker auf. Sie sorgten mit zünftiger volkstümlicher Musik aus Bayern und Österreich, sowie auch Liedern us Kölle und aus der Heimat rund um das Naafbachtal für Stimmung besonderer Art. Bis in die Abendstunden sorgte die Gruppe für beste Unterhaltung auf dem Festplatz.
Beide Chöre danken den Gästen für ihr zahlreiches Erscheinen, den Akteuren für das Gelingen eines wunderschönen Festtages. Wir freuen uns schon jetzt mit Ihnen auf das Sommerfest am letzten Juniwochenende im nächsten Jahr.
Frank Lindenberg
Tagesausflug des MGV Eintracht Honrath-Overath nach Bernkastel-Kues
Chorfahrt an die Mosel
So. 15.6.2025 Frühstück in Oberhonnefeld-Gierend, Besuch Zylinderhaus – Nostalgie & Oldtimer Museum in Bernkastel -Kues, Essen im Restaurant Zylinderhaus, danach Weinprobe im Weingut Kerpen in Bernkastel-Wehlen.
Wetter: durchwachsen, morgens Regen, dann trübe, während des Museumsbesuchs Regen, danach sonniger.
Mit 18 Männern fuhr der MGV Honrath zur Chorfahrt, die Busfahrt wurde durch die Fa. Meurer aus Hoffnungsthal durchgeführt, die Hauptkosten übernahm der Verein, der Anteil für die Fahrt betrug für jeden Mitfahrer 15 €.
Um 7.30 Uhr losgefahren, der Bus stand aber schon seit 7.00 Uhr bei strömenden Regen in Honrath, bei der Fahrt bis zur Autobahnauffahrt in Lohmar wurden noch 2 Sänger aufgenommen. Nun ging es über die A3 zur MOTO59® FOODGARAGE in Oberhonnefeld-Gierend , wo wir um 8.20 Uhr ankamen.
Leider machte der Laden erst um 9.00 Uhr auf, so dass wir eine Vorfrühstückspause hatten, anstatt, wie es sich für einen Gesangverein in solchen Fällen gehört, einige Lieder anzustimmen, wurde über Vereinsinternes geredet.

Endlich um Punkt 9.00 Uhr machte unser Frühstücksrestaurant auf, wir waren oben auf der 1. Etage angesiedelt und das Büffet war unten, so dass diejenigen, die hier zuschlagen wollten und des Öfteren die knapp 30 Stufen mit gut gefüllten Tellern zu bewältigen hatten, schon eine kleine sportliche Leistung vollbringen mussten. Ansonsten war das Büffet sehr gut, es war alles da, von Müsli über Brot Brötchen, Wurst, Ei, Käse, Kuchen, Marmelade usw.

Um 10.00 Uhr waren alle gestärkt und die Fahrt ging weiter über Land- und Bundesstraßen über Neuwied an Koblenz vorbei auf die Moselautobahn und weiter bis Bernkastel-Kues zum Oldtimer Museum, wo wir um 11.45 Uhr ankamen.

Pünktlich um 12.00 Uhr startete unsere Führung, wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt, eine Gruppe startete oben auf der ersten Etage, die andere unten. Im Aufzug waren einige interessante Sprüche zu lesen, wie: „Lieber ein Dorf im Grünen, als ein Grüner im Dorf“ oder „Beim Wein ist es wie in der Politik, man merkt erst hinterher, welche Flasche man gewählt hat“. Oben angekommen spielte gerade eine Nostalgie Orgel, die früher über Lochkartenstreifen lief, aber heute digitalisiert ist.

Zuerst sahen wir uns eines der ältesten Autos im Museum an, einen Wanderer,

kurz dahinter kamen die Volkswagen.

hier war zu entdecken, dass auch Mercedes 1937 einen Volkswagen den „H170“ und Steyr das Model „50 Baby“ 1937 als Volkswagen verkauft hatte. Die 4 Ringe der Firma Auto Union symbolisieren den Zusammenschluss der Autofabriken, Audi, DKW, Horch und Wanderer, deren Autos hier auch ausgestellt sind.

Danach kamen wir zu NSU, was für den Autor dieser Zeilen besonders interessant war, denn ein Sport Prinz von Anfang 1960 war hier ausgestellt, dieses Modell hatte er früher gefahren.

Ein Wankelmotor war zu sehen, ebenso eine Gegenüberstellung von Urlaub mit dem Auto von Bürgern aus der DDR und Bürgern der BRD.


Auch der AUDI-Sport Quattro S1 von Walter Röhrl aus dem Jahre 1985, mit dem er Rallys gefahren war, war zu sehen,

dahinter stand FALCOs VW Käfer Cabriolet von 1977, auch ein Vorkriegsfahrzeug, das Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 geworden war, wurde gezeigt.


Nun hatten wir die obere Etage abgegrast, direkt vor dem Aufzug nach unten hatte das Personal des Museums in der Coronazeit, wo das Museum teilweise gesperrt war, einen Postshop errichtet, mit alten Telefonen, Faxgeräten und Sonstigem. Im Erdgeschoss gingen wir an einer authentisch eingerichteten Geschäftsstraße mit den dazugehörigen Fahrzeugen vorbei, also Apotheke und Messerschmidt Kabinenroller, in dem der Autor dieser Zeilen Platz nahm und in den engen Verhältnissen ausharrte,


weiter ging es mit Goggomobil und Tante Emmaladen, usw. Auch Fahrradläden, Kioske, Radio- und Kamerashops der damaligen Zeit waren zu bewundern. Schließlich erreichten wir die Mercedesecke, hier war auch der Mercedes-Benz 190 SL in Rot von 1955,


so einen hatte die Lebedame Rosemarie Nitribitt in Frankfurt gefahren. Unser Führer, ein junger Mann, hatte die Sache gut gemacht und er bekam entsprechendes Trinkgeld. Der Regen während unseres Museumsbesuches hatte sich verzogen und wir gingen um 14.00 Uhr trockenen Fußes zum nahegelegenen Restaurant. Es wurde gegessen, getrunken und entspannt, danach sangen wir im Lokal einige Lieder. Beim Abschied machte der Lokalbetreiber noch ein paar Fotos vor dem Zylinderhaus mit Nostalgie Bahn im Hintergrund von uns.

Der nächste Programmpunkt führte uns zum Weingut Kerpen, gelegen in Moselnähe, gegenüber der sehr guten Weinlage „Wehlener Sonnenuhr“,

von dem ein Teil dem Weingut gehört. Bei der Weinprobe genossen wir 6 verschiedene Weine, in der Preisklasse 9 bis 22€ pro Flasche. Das Weingut füllt pro Jahr ca. 80 000 Flaschen ab, die es zu ca. 50% exportiert und den Rest über Endverbraucher oder REWE- und EDEKA-Märkte vertreibt, im Vergleich dazu, der Großabfüller Peter Mertens aus Bernkastel-Kues füllt pro Tag 1 Millionen Flaschen ab. Wir probierten 4 trockene, 2 feinherbe und 2 von den fruchtig süßen Weinen. Das Weingut Kerpen macht schon seit 30 Jahren einen Kollektion Wein mit Etikett und Ausstellung eines Künstlers, in diesem Jahr von Künstlerin Giovanna. Neben dem Wein gab es auch noch Infos, z. B., dass Reben mit 25 Jahren noch jung sind und alte Reben 80 bis 100 Jahre alt sind, alle heutigen Unterlagenreben sind wegen der Reblaus Pfropfreben, die aus den USA stammen, sie sind mit 40 bis 50 Jahren alt, aber geschützt vor der Reblaus. Auch über die Lagerung von Weinen bekamen wir Tipps, bei der Lagerung ist es wichtig, Wärmeschwankungen innerhalb 24 Stunden zu vermeiden, die jährlichen Temperaturschwankungen sind sekundär. Während der Weinprobe kam unser Busfahrer und drängte zum Aufbruch, er hätte seine Tagesarbeitszeit so gut wie überschritten, und um 18.00 Uhr war der Aufbruch zur Heimfahrt.


Leider hatten wir von dem schönen Moselort Bernkastel-Kues nichts gesehen, was wirklich schade war. Auf der Heimfahrt, die über die Moselautobahn, A61, Meckenheim, Bonn und Donrath führte, wurden Lieder gesungen, Bier getrunken und Frank, unser Vorsitzender, bedankte sich bei den Organisatoren der Reise. Um ca. 20.00 Uhr waren wir wieder in Honrath und somit ging ein langer, schöner und erlebnisreicher Tag zu Ende.
Egon Bark
Pfingsteiersingen am Samstag den 07.06.2025
Dieses Jahr beteiligten sich 8 Sänger des Männerchores Eintracht Honrath-Overath am Pfingsteiersingen im Unterdorf von Honrath. Mit insgesamt 19 Männern zog der Tross los.
Um 15.00 Uhr trafen sich die „Pengsjonge“ und die Sänger am Vereinsheim in Honrath. Nach einer kurzen Probe der Pfingstlieder ging es direkt zu den ersten Anlaufstellen.
Das Pfingsteiersingen als jahrelange Tradition
Die lustige Gruppe zieht durch das Unterdorf von Honrath und wünscht den Anwohnern mit ihrem Lied „Fein Rose Blümelein“ ein frohes Pfingstfest. Dabei beginnt der Vorsänger mit „He kummen och de „Pengsjonge“, mir han dis Johr noch nit jesonge“. Danach stimmen die Chöre ein mit „Fein Rose Blümelein, Wacker ist das Mägdlein…“.
Die guten Wünsche werden mit frischen Eiern und oder einem Schnäpschen oder einer Spende vor Ort honoriert. Nach der Rückkehr werden die Eier schmackhaft mit Speck zubereitet und von den Sängern und „Pengsjonge“ am trinkfreudigen Abend verputzt. Bis zu 400 Eiern finden manchmal in den bunt geschmückten Bollerwagen Platz – der Überschuss ging dieses Jahr an die „Lohmarer“ Tafel.
Wir bedanken uns bei den Sängern und den „Pengsjonge“ für den geselligen schönen Nachmittag und Abend. Den Bürgern der 32 Anlaufstellen für die große Spendengabe.
Bis zum nächsten Jahr.
Die Organisatoren von „de Pengsjonge“ und MGV „Eintracht“ Honrath-Overath.
Vatertag am 29.05.25

Mit mehreren Sängern trafen wir uns um 09.30 Uhr am Vereinsheim zum Aufbau eines Zeltes da für diesen Tag Regen vorausgesagt wurde. Bänke und Tische wurden aufgestellt und der Grill wurde vorbereitet.
Ab 10.30 Uhr kamen die restlichen Sänger dazu. Mit insgesamt 16 Sänger wurde in gemütlicher Runde geplaudert, gesungen und viel gelacht. Das Grillgut von unserem Grillmeister Lothar Peters zubereitet, hat wieder hervorragend gemundet.
Abwechselnd spielte Uwe mit der Ukulele und Wolfgang Hilleke mit dem Akkordeon. Nachmittags erhielten wir noch Besuch durch einige Sänger von unserem befreundeten Chor aus Höffen. Der Gesang der lustigen Runde war noch bis in die Abendstunden zu hören
Vielen Dank an alle die diesen schönen Tag unter Sangesbrüdern möglich gemacht haben.
Frank Lindenberg